Forschung im Museum
Das Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk erforscht die Wirtschaftsgeschichte Lübecks seit der Industrialisierung. Untergebracht an einem authentischen Ort – dem ehemaligen Kaufhaus des Hochofenwerkes in Herrenwyk – zeigt es in seiner Dauerausstellung „Leben und Arbeit in Herrenwyk“ die Geschichte des Hochofenwerkes, wobei die Arbeits- und Lebensbedingungen der Arbeiter im Mittelpunkt stehen. Eine weitere kleine Dauerausstellung – „Damit was bleibt von Flender“ - beschäftigt sich mit der Geschichte der 2002 in Insolvenz gegangenen letzten Lübecker Großwerft.
Anhand dieser beiden großindustriellen Betriebe wird beispielhaft die Geschichte der Industrialisierung Lübecks seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts dargestellt. Gleichzeitig geht es auch um die Deindustrialisierung der letzten 30 Jahre, mit deren Folgen die Stadt aktuell zu kämpfen hat. Eine dritte Dauerausstellung „Ich erinnere mich nur an Tränen und Trauer ...“ beschäftigt sich mit dem Einsatz von Tausenden von Zwangsarbeitern in der Lübecker Industrie in den Jahren des Zweiten Weltkrieges.
Das Museum erforscht immer wieder andere Themen aus den oben angegebenen Bereichen und setzt die Ergebnisse in Sonderausstellungen um.







