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SO | 24.02.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Geschichte der Frauenarbeit im Hochofenwerk
Geschichte der Frauenarbeit im Hochofenwerk
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Jahrhunderte bestimmten die drei „K‘s“ (Kinder-Küche-Kirche) das Arbeitsleben von Frauen. Doch durch finanzielle Not waren sie gezwungen, mit anderen bezahlten Arbeiten ihren Unterhalt selbst zu verdienen oder zum Unterhalt  der Familien beizutragen.

Machten anfangs die typischen Arbeiten wie Haushaltshilfen, Kindererziehung, helfende Tätigkeiten die Arbeitsfelder aus, so wurden mit Beginn der industriellen Entwicklung immer mehr Frauen in den Betrieben in der Produktion eingesetzt bis hin zum Ersetzen der Arbeitskraft von Männern, die während der Kriegszeiten an der Front kämpften. Nicht anders war es im Hochofenwerk.

Der Einsatz der Frauen fand in verschiedenen Betriebsteilen ebenso statt wie in den Bereich von „K“. Bilddokumente zeigen den Einsatz von Frauen, aber auch deren Leid während der Kriegszeiten.

Die Bilddokumente in der Dauerausstellung und entsprechende inhaltlichen Informationen von Helga Martens, Vorsitzende des Förderverein, versetzen die Besucherinnen und Besucher in die damalige Arbeitswelt von Frauen.

Mit einem Ausblick auf die heutige Arbeitswelt von Frauen schließt die Führung ab mit der Fragestellung: Was hat sich verändert von damals bis heute?

Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 03.03.2019 | 10:30 - 16:00 Uhr
Workshop
Man muss das Eisen schmieden, solange es heiss ist.
Man muss das Eisen schmieden, solange es heiss ist.
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Die alte Schmiede wird wieder aktiviert.  Das glühende Eisen wird mit starken Hämmern auf dem Amboss in die gewünschte Form gebracht. Man nennt es auch „spanloses Druckumformen von Metall“.  Dieses älteste Handwerk wird auch Freiformschmieden genannt.

Achtung Neuerung:

Unsere Schmiedeworkshops erfreuen sich großer Beliebtheit. Damit wir garantieren können, dass auch jeder wirklich den Schmiedehammer in die Hand bekommt, haben wir den Workshop in mehrere Mini-Workshops eingeteilt. Die Dauer eines Mini-Workshops beträgt 30 Minuten.

Hier kann man sich selbst ausprobieren und kleine Stücke herstellen, wie Pflanzstäbe, Haken, Schlüsselanhänger, Messer oder Schraubenzieher, um nur einige zu nennen. Wer schon einige Fertigkeiten entwickelt hat, kann sich mit oder ohne Unterstützung durch unseren Schmied, auch an schwierigere Werkstücke heranwagen.

Eine Anmeldung ist unbedingt erforderlich unter der Telefonnr. 122 4194.

Das Telefon ist geschaltet am Freitag, den 01.03.2019 von 14:30 – 16:30 und am Samstag, den 02.03.2019 von 10:30 – 16:30 Uhr. Zu anderen Zeiten werden keine Termine vergeben. Die Anmeldungen gelten nur für Sonntag, den 03.03.2019.                                                                                                                                 

Zuschauen ist auch ohne Anmeldung immer möglich.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 10.03.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
VERTRIEBEN - VERLOREN - VERTEILT. Drehscheibe Pöppendorf 1945-1951
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
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Das Pöppendorfer Lager

Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und dem Dorf Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Millionen Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Errichtet wurde das Lager auf Anweisung der Britischen Militärregierung, die den Ort zunächst seit Juli 1945 als Entlassungslager für die fast 80.000 Wehrmachtangehörigen der deutschen Norwegen Armee eingerichtet hatten.

Die ersten Vertriebenen trafen im November des Jahres ein. Dieser stille Ort im Wald war damals eine Drehscheibe für die Verschiebung riesiger Menschenmengen aus Danzig, Königsberg oder Stettin in den gesamten norddeutschen Raum. 1946 wurden das ganze Jahr über durch das Lager täglich bis zu 3.000 Menschen durchgeschleust. Es war eine gewaltige logistische Leistung, diese Menschen aufzufangen, zu versorgen und an einen sicheren Bestimmungsort weiterzuleiten.

Im Frühjahr 1947 waren die Aufnahmekapazitäten in den Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins erschöpft und die nun eintreffenden Flüchtlinge verblieben teilweise Wochen und Monate lang im Lager. Im Herbst des gleichen Jahres wurden hier schließlich im Rahmen der „Operation Oasis“ tausende jüdische Flüchtlinge der „Exodus“ untergebracht.

Das Lager wurde danach noch bis zum Sommer 1950 als Wohn- und Durchgangslager genutzt.

Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.

Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben.
Zu beziehen für 10,00 EUR im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.



Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 17.03.2019 | 14:00 - 16:00 Uhr
Workshop
"Mit Sack und Pack"
Angebote für Kinder und deren Eltern/ Großeltern
"Mit Sack und Pack"
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Viele Dinge liegen bereit, die für Kinder und Erwachsene wichtig sind. Schnell musste damals das Notwendigste zusammengerafft werden. Es musste in Rucksäcke passen und es durfte nicht zu schwer sein. Für jede Person stand nur ein Rucksack zur Verfügung, Rucksäcke für Kinder aus Grubenhandtüchern und Rucksäcke für Erwachsene vielfach aus Kartoffelsäcken. 

Die Rucksäcke werden vor Ort genäht, im Schnellverfahren, ganz einfach, dennoch stabil. Dann wollen wir aus den vielen bereitliegenden Gegenständen das einpacken, was wichtig ist, was mitgenommen werden kann und muss. Die Rucksäcke können zum Schluss mit nach Hause genommen werden.

Anmeldungen erforderlich bei Helga Martens
Tel. 0451 74894 (AB) oder Helga.martens@travedsl.de 

1 Erwachsener und Kinder 13 Euro

2 Erwachsene und Kinder 20 Euro

SA | 23.03.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
VERTRIEBEN - VERLOREN - VERTEILT. Drehscheibe Pöppendorf 1945-1951
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
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Das Pöppendorfer Lager

Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und dem Dorf Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Millionen Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Errichtet wurde das Lager auf Anweisung der Britischen Militärregierung, die den Ort zunächst seit Juli 1945 als Entlassungslager für die fast 80.000 Wehrmachtangehörigen der deutschen Norwegen Armee eingerichtet hatten.

Die ersten Vertriebenen trafen im November des Jahres ein. Dieser stille Ort im Wald war damals eine Drehscheibe für die Verschiebung riesiger Menschenmengen aus Danzig, Königsberg oder Stettin in den gesamten norddeutschen Raum. 1946 wurden das ganze Jahr über durch das Lager täglich bis zu 3.000 Menschen durchgeschleust. Es war eine gewaltige logistische Leistung, diese Menschen aufzufangen, zu versorgen und an einen sicheren Bestimmungsort weiterzuleiten.

Im Frühjahr 1947 waren die Aufnahmekapazitäten in den Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins erschöpft und die nun eintreffenden Flüchtlinge verblieben teilweise Wochen und Monate lang im Lager. Im Herbst des gleichen Jahres wurden hier schließlich im Rahmen der „Operation Oasis“ tausende jüdische Flüchtlinge der „Exodus“ untergebracht.

Das Lager wurde danach noch bis zum Sommer 1950 als Wohn- und Durchgangslager genutzt.

Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.

Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben.
Zu beziehen für 10,00 EUR im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €

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