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SO | 23.06.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Erinnerung und Neuanfang
Das Hochofenwerksgelände - wie es war - wie es ist
Erinnerung und Neuanfang
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Führung durch die Ausstellung

Bereits einige Jahre nach der Eröffnung des Werks 1906 wurden von den meisten Werkseinrichtungen viele Fotoaufnahmen gemacht. Aufnahmen von heutigen Ansichtigen sind denen gegenüber gestellt. Zwei Luftaufnahmen von 1912 und aus den 1930er Jahren geben einen informativen Überblick über das gesamte Werksgelände und die Veränderung im Werk.
Einfache und komplizierte Pläne zeigen die Vielfalt des Hochofenwerks in seiner Ausdehnung, seiner Vielfältigkeit neben den logisch aufgebauten und voneinander abhängigen Betriebsprozessen.

Die Chronik des Werkes stellt die Entwicklung des Werkes von der Gründung über den Niedergang des Werkes bis hin zur heutigen Nutzung des Geländes dar. Warum gerade hier an der Trave ein solches Werk aufgebaut und welchen Faktoren zu seinen Untergang geführt haben, werden während der Führung erläutert.

Ein besonderes Augenmerk gilt der angrenzenden „Schlackenhalde“, der Deponie des Werkes, mit einer Betrachtung der heutigen Nutzung der Schlackenhalde als Naherholungsgebiet „Metallhüttenpark“.

Anmeldung nicht erforderlich.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 30.06.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Erinnerung und Neuanfang
Führung über das Werksgelände
Erinnerung und Neuanfang
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Vom Werk und seinen Einrichtungen ist heute nicht mehr viel zu sehen. Nur ein Gang über das Werksgelände lässt die Ausdehnung der Fläche erahnen, auf der zu Zeiten der Hochkonjunktur des Werkes über 2.800 Menschen gearbeitet hatten.
Ein Vergleich mit den alten Fotoaufnahmen (sind bei der Führung dabei) auf den ehemaligen Standorten und den jetzigen dort angesiedelten Betrieben lassen die Unterschiedlichkeit eines damaligen Industrieunternehmens und der heutige Kleinteiligkeit der dort angesiedelten Gewerke oder Handwerksbetriebe etwas erahnen.

Informationen zur Geschichte des Werkes, den Niedergang und die Dekontaminierung des verseuchten Bodens werden an den entsprechenden Stellen gegeben

Treffpunkt ist der Parkplatz des Supermarktes famila. Die Führung über das Gelände dauert ca. 2 Stunden.

Anmeldung nicht erforderlich.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 07.07.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Erinnerung und Neuanfang
Führung über die Schlackenhalde
Erinnerung und Neuanfang
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Ein besonderes Augenmerk gilt der angrenzenden „Schlackenhalde“, der Deponie des Hochofenwerkes, mit einer Betrachtung der heutigen Nutzung der Schlackenhalde als Naherholungsgebiet „Metallhüttenpark“.
In dem Faltblatt der Hansestadt Lübeck „LÜBECK RADELN“ steht geschrieben: „Metallhüttenpark mit Naturerlebnispfad“.
Ortsfremde, aber auch zugezogene Neukücknitzer/Neulübecker ahnen nicht, dass der „Naturerlebnispfad“ sich auf keinen Fall auf das beziehen kann, was alles unter der oberen Erd- und zwei verschiedenen Kiesschichten in der Zeit während des jahrzehntelangen Betriebes des Hochofenwerks und der Dekontaminierung nach der Stilllegung abgelagert worden ist.

So schön wie die Aussicht über die Trave zum gegenüberliegenden Mecklenburger Traveufer ist, so ruhig und beschaulich ein Spaziergang über das Gelände ist - Es ist und bleibt eine Deponie mit eingekapselten Giften.
Der Treffpunkt ist am Ende der Straße  „Dampfpfeife“  im Wendehammer.

Anmeldung nicht erforderlich.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 21.07.2019 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Erinnerung und Neuanfang
Führung über das Werksgelände
Erinnerung und Neuanfang
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Vom Werk und seinen Einrichtungen ist heute nicht mehr viel zu sehen. Nur ein Gang über das Werksgelände lässt die Ausdehnung der Fläche erahnen, auf der zu Zeiten der Hochkonjunktur des Werkes über 2.800 Menschen gearbeitet hatten.
Ein Vergleich mit den alten Fotoaufnahmen (sind bei der Führung dabei) auf den ehemaligen Standorten und den jetzigen dort angesiedelten Betrieben lassen die Unterschiedlichkeit eines damaligen Industrieunternehmens und der heutige Kleinteiligkeit der dort angesiedelten Gewerke oder Handwerksbetriebe etwas erahnen.

Informationen zur Geschichte des Werkes, den Niedergang und die Dekontaminierung des verseuchten Bodens werden an den entsprechenden Stellen gegeben

Treffpunkt ist der Parkplatz des Supermarktes famila. Die Führung über das Gelände dauert ca. 2 Stunden.

Anmeldung nicht erforderlich.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 04.08.2019 | 11:00 - 12:30 Uhr
Vortrag
Das Leben und Wirken des Dr. Neumark, Generaldirektor des Hochofenwerks
Öffentlicher Vortrag
Das Leben und Wirken des Dr. Neumark, Generaldirektor des Hochofenwerks
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Moritz Neumark wurde 1866 in Ostfriesland geboren. Nach Studienzeiten an den Universitäten Berlin, Dresden und Jena erwarb er seinen Doktortitel an der Universität in Erlangen.

So bewegt wie seine Studienzeiten waren auch seine beruflichen Tätigkeiten im Bereich der Hüttenwerke bis er schließlich 1905 an die Trave zum Aufbau und zur Leitung des Hochofenwerkes berufen wurde. Darüber hinaus entwickelte er verschiedene technische Neuerungen und war in der Lübecker Politik überaus aktiv.

Als Jude wurde er 1933 aus dem Betrieb heraus gedrängt und schließlich 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert, wo er 1943 ums Leben kam.

Über das wechselvolle Leben und Wirken von Neumark gibt es von Egbert Staabs, dem Gründungsmitglied  des Vereins für Lübecker Industrie- und Arbeiterkultur e.V., noch vielmehr zu erfahren.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €

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