Die LÜBECKER MUSEEN haben wieder geöffnet

Liebe Besucher:innen,

die LÜBECKER MUSEEN haben ihre Türen für Sie geöffnet! Ihnen, liebe Besucher:innen, die sichere Teilhabe an den kulturellen Schätzen der Stadt Lübeck in unseren Museen zu ermöglichen, ist uns ein wichtiges Anliegen. 

Ab Montag (23.08.21) ist der Besuch unserer Museen und Ausstellungen nur für nachweislich getestete, geimpfte oder genesene Personen möglich. Selbsttests dürfen wir nicht anerkennen. Ausgenommen von der Testpflicht sind Kinder unter 7 Jahren sowie minderjährige Schülerinnen und Schüler, die nachweislich regulär zweimal pro Woche in der Schule getestet werden.

Zu Ihrer eigenen Sicherheit erfolgt eine Kontaktdatenerfassung an der Museumskasse vor Ort. Dafür nutzen wir die Luca-App. Ihre Kontaktdaten können Sie direkt in die App hochladen, oder Sie füllen einfach händisch unseren Kontaktbogen an der Museumskasse aus. 

HIer finden Sie alle weiteren für Ihren Besuch notwendigen Hygiene- und Sicherheitsbedingungen.

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Sammlung

Die Sammlung des Museums umfasst  Maschinen und Werkzeuge aus verschiedenen Lübecker Industrie- und Handwerkszweigen, vor allem aus dem Hochofenwerk und seinen Werkstätten und dem Schiffbau, sowie spezifische Werkzeuge und Ausstattungsgegenstände der Flender Werft und der Lübecker Maschinenbaugesellschaft. Außerdem umfasst sie viele Gegenstände des häuslichen und alltäglichen Lebens des 20. Jahrhunderts (Möbel, Haus- und Küchengeräte, Spielsachen). Des Weiteren existiert eine größere Sammlung von Büromaschinen. Zudem hat das Museum einzelne Sammlungen unterschiedlichster Dinge von privaten Sammlern übernommen. Das Archiv des Museums besitzt eine umfangreiche Fotosammlung über verschiedenen Lübecker Industriebetriebe, vor allem des Hochofenwerkes und seiner Betriebsteile, der Flender Werft und der Lübecker Maschinenbaugesellschaft (LMG), In größerem Umfang umfasst es auch Akten und Unterlagen dieser Betriebe. Außerdem haben wir Teile privater Nachlässe (Poesiealben, Tagebücher, Briefe) übernommen.

Alte, neu digitalisierte Audioaufnahmen und niedergeschriebene Zeitzeugenberichte, die wir nach und nach auswerten. Spannende Themen wie, das Arbeiten im Hochofenwerk Herrenwyk, das Leben in der Hochofenwerkssiedlung, die Bombadierung des Hochofenwerks im 2. Weltkrieg, die Hochofenattrappe am Hemmelsdorfer See und vieles mehr.

Das Hochofenwerk von oben

Einen Blick auf seltene Luftaufnahmen des Hochofenwerks, der Herrenbrücke und der Flenderwerft aus den Jahren 1954 bis 1966 :

Diese zeigen das Hochofenwerk Lübeck zur Zeit des Wirtschaftswunders, zu der es zusammen mit der 1917 gegründeten Flenderwerft als der größte und bedeutendste Arbeitgeber der Stadt galt. Schrägluftbilder sind Aufnahmen aus der Vogelperspektive, die jedoch durch einen leicht schrägen Blickwinkel mit einer Kameraneigung von bis zu 60° zugleich Ansichten von Landschaften und Bebauung ermöglichen. Die Bilder sind aufgrund ihrer Qualität und ihres Alters einzigartig und somit eine unschätzbare Quelle für Behörden, Historiker, Archäologen etc.