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SO | 19.01.2020 | 11:00 - 12:30 Uhr
Vortrag
Das Leben und Wirken des Dr. Neumark, Generaldirektor des Hochofenwerks
Öffentlicher Vortrag
Das Leben und Wirken des Dr. Neumark, Generaldirektor des Hochofenwerks
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Moritz Neumark wurde 1866 in Ostfriesland geboren. Nach Studienzeiten an den Universitäten Berlin, Dresden und Jena erwarb er seinen Dr.-Titel an der Universität in Erlangen. So bewegt wie seine Studienzeiten waren auch seine beruflichen Tätigkeiten im Bereich der Hüttenwerke bis er schließlich 1905 an die Trave zum Aufbau und zur Leitung des Hochofenwerkes berufen wurde. Darüber hinaus entwickelte  er verschiedene technische Neuerungen und war in der Lübecker Politik überaus aktiv. Als Jude wurde er 1933 aus dem Betrieb heraus gedrängt und schließlich 1942 in das KZ Theresienstadt deportiert, wo er 1943 ums Leben kam. Über das wechselvolle Leben und Wirken gibt es von Egbert Staabs, dem Gründungsmitglied des Vereins,  noch vielmehr zu erfahren.

Anmeldung nicht erforderlich

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
MI | 22.01.2020 | 19:00 - Uhr
Vortrag
"Sich fügen heißt lügen"
Erich Mühsam, Literat, Zeichner, Anarchist, Bohème, Antifaschist, Revolutionär_Vortrag von und mit Gunda und Lienhard Böhning
"Sich fügen heißt lügen"
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Der Schriftsteller, Lyriker, Zeichner, Anarchist, antimilitaristischer Agitator, Bohème, Revolutionär Erich Mühsam gehört zu den kritischen Talenten Deutschlands im frühen 20. Jahrhundert.

Ein früherer Lübecker Bürgermeister hat bezogen auf Heinrich und Thomas Mann sowie Erich Mühsam gesagt: "Dass die auch gerade alle aus Lübeck sein müssen - was sollen die Leute im Reich von uns denken."

Die Brüder Mann mussten emigrieren; Erich Mühsam wurde auf grausame Weise 1934 im KZ Oranienburg ermordet.

Erich Mühsam gehört zu den bedeutendsten und vielseitigsten Talenten Deutschlands im frühen 20. Jahrhundert. Es gilt den wichtigen Sohn Lübecks, der für Frieden und Freiheit kämpfte, in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu bringen.

Keine Anmeldung erforderlich

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 26.01.2020 | 11:00 - 12:30 Uhr
Öffentliche Führung
Das Hochofenwerk – seine Geschichte und seine Produkte
Führung durch die Dauerausstellung
Das Hochofenwerk – seine Geschichte und seine Produkte
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Die Geschichte des Werkes ist nicht nur eine Geschichte mit Zahlen und Fakten, sondern auch eine Geschichte der  Menschen, die dort unter schwersten und gefahrvollen Bedingungen gearbeitet hatten. Die technischen Abläufe im Werk, rund um die Uhr, im Schichtbetrieb, wurden bestimmt  durch die Produkte, die im Werk hergestellt wurden. Dabei spielte die fortschreitende Entwicklung der Technik und die sich immer  weiter entwickelnden Gedanken über die Notwendigkeit von Umweltschutz, Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz eine nicht unerheblich Rolle.

Durch die Dauerausstellung führt Helga Martens, Vorsitzende des Verein.

Anmeldung nicht erforderlich

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 02.02.2020 | 11:00 - Uhr
Öffentliche Führung
BÜGELEISEN! Kulturtechnik als Leidenschaft
Erleben Sie Führungen direkt von den Sammlern und Leihgebern der Ausstellung. Kurioses, Bügeleisen außerhalb der Vitrinen zum Bestaunen und Anekdoten erwarten Sie!
Copyright: Olaf Malzahn
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Jeder von uns besitzt und nutzt gelegentlich eins. Wozu also eine Ausstellung über Bügeleisen?


Sie werden staunen, wie interessant das Thema Bügeln als Kulturtechnik sein kann. Sowohl im Sinne einer Technikgeschichte der Geräte „Bügeleisen“ als auch wie tief das Bügeln an sich uns als Spiegelbild der jeweiligen Zeit und Gesellschaft kulturell geprägt hat.


Das Bügeleisen ist ein Paradebeispiel für Industriegeschichte und die Geschichte der Technisierung der Haushalte, da es das erste elektronische Kleingerät war, das sich fest etablierte und bis heute ein viele Millionen Euro schweres Geschäft ist.


Die technische Bandbreite der Bügeleisen mit ihren Vor- und Nachteilen und Gefahren bzw. technischen Innovationen wird aufgezeigt – vom Kohlebügeleisen über das Satzbügeleisen, das Spiritusbügeleisen, das Gasbügeleisen bis hin zum elektrischen Bügeleisen.


Auch unzählige Kinderbügeleisen als Spiel- und Erziehungsinstrumente sind zu sehen, ebenso wie Kuriositäten (z.B. ein ägyptisches Fußbügeleisen).


Vom heutigen Bügeln als Meditationshilfe bis hin zu den Sportarten des „Extrembügelns“, wo auf Berggipfeln, auf Bäumen oder unter Wasser gebügelt wird, erzählt die Ausstellung. Den Bügel-Liebhabern werden die Bügelverweigerer gegenübergestellt.


Auch die Sammler von Bügeleisen sollen nicht zu kurz kommen (die meisten Ausstellungsstücke stammen von dem Sammler-Ehepaar Bergbauer aus Lübeck). Was bringt Menschen dazu Bügeleisen zu sammeln und ganze Museen zu errichten?

Nicht ohne Grund ist von „Leidenschaft“ im Titel die Rede: heute wird Bügeln teils richtig „zelebriert“ und das Eisen an sich bewundert.
Aus Kulturwissenschaftlicher Sicht hat das Thema Bügeleisen Auswüchse angenommen, die uns zum Staunen, Kopfschütteln und Schmunzeln bringen.

Anmeldungen nicht erforderlich!

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 09.02.2020 | 11:00 - 12:30 Uhr
Öffentliche Führung
Entwicklung der industriellen Frauenarbeit
Am Beispiel Hochofenwerk – Führung durch die Dauerausstellung
Entwicklung der industriellen Frauenarbeit
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Jahrhunderte  bestimmten die drei „K‘s“ (Kinder-Küche-Kirche) das Arbeitsleben von Frauen. Doch durch finanzielle Not waren sie gezwungen, mit anderen bezahlten Arbeiten ihren Unterhalt selbst zu verdienen oder zum Unterhalt der Familien beizutragen.

Machten anfangs die typischen Arbeiten wie Haushaltshilfen, Kindererziehung, helfende Tätigkeiten die Arbeitsfelder aus, so wurden mit Beginn der industriellen Entwicklung immer mehr Frauen in den Betrieben in der Produktion eingesetzt bis hin zum Ersetzen der Arbeitskraft von Männern, die während der Kriegszeiten an der Front kämpften. Nicht anders war es im Hochofenwerk.

Der Einsatz der Frauen fand in verschiedenen Betriebsteilen statt. Bilddokumente zeigen den Einsatz von Frauen, aber auch deren Leid während der Kriegszeiten.

Die Bilddokumente in der Dauerausstellung und entsprechende inhaltlichen Informationen von Helga Martens, Vorsitzende des Vereins, versetzen die Besucherinnen und Besucher in die damalige Arbeitswelt von Frauen.

Mit einem Ausblick auf die heutige Arbeitswelt von Frauen schließt die Führung ab mit der Fragestellung: Was hat sich verändert von damals bis heute?

Keine Anmeldung erforderlich

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €

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