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SO | 25.11.2018 | 11:00 - 13:00 Uhr
Workshop
Dosenkerzen für die Tasche
vorweihnachtlicher Familiensonntag für Kinder und Eltern
Dosenkerzen für die Tasche
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Ein Licht für die dunkle Jahreszeit: Wachsdosenkerzen, schön verziert mit kleinem Gemälde.

Flüssiges Wachs wird in eine Dose gegossen und mit einem Docht versehen. Danach muss das Wachs abkühlen. In der Zwischenzeit wird der Deckel der Dose mit einer schönen Maltechnik verziert. Eine ganz individuelle Kerze ist fertig und sie kann einfach in die Tasche gesteckt werden. Wer kann das, ohne dass die Kerze Schaden nimmt? Man braucht dann nur ein Feuerzeug oder Streichhölzer, um jederzeit und überall die Wachdosenkerze anzuzünden.


Kosten
1 Erwachsener und Kinder    13 €
2 Erwachsene und Kinder     20 €

SO | 25.11.2018 | 14:00 - 16:00 Uhr
Öffentliche Führung
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
VERTRIEBEN - VERLOREN - VERTEILT. Drehscheibe Pöppendorf 1945-1951
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
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Wegen der großen Resonanz bieten wir noch in diesem Jahr zwei zusätzliche öffentliche Führungen durch die Ausstellung.

Das Pöppendorfer Lager

Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und dem Dorf Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Millionen Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Errichtet wurde das Lager auf Anweisung der Britischen Militärregierung, die den Ort zunächst seit Juli 1945 als Entlassungslager für die fast 80.000 Wehrmachtangehörigen der deutschen Norwegen Armee eingerichtet hatten.

Die ersten Vertriebenen trafen im November des Jahres ein. Dieser stille Ort im Wald war damals eine Drehscheibe für die Verschiebung riesiger Menschenmengen aus Danzig, Königsberg oder Stettin in den gesamten norddeutschen Raum. 1946 wurden das ganze Jahr über durch das Lager täglich bis zu 3.000 Menschen durchgeschleust. Es war eine gewaltige logistische Leistung, diese Menschen aufzufangen, zu versorgen und an einen sicheren Bestimmungsort weiterzuleiten.

Im Frühjahr 1947 waren die Aufnahmekapazitäten in den Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins erschöpft und die nun eintreffenden Flüchtlinge verblieben teilweise Wochen und Monate lang im Lager. Im Herbst des gleichen Jahres wurden hier schließlich im Rahmen der „Operation Oasis“ tausende jüdische Flüchtlinge der „Exodus“ untergebracht.

Das Lager wurde danach noch bis zum Sommer 1950 als Wohn- und Durchgangslager genutzt.

Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.


Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben.
Zu beziehen für 10,00 EUR im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.


Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SA | 08.12.2018 | 11:00 - 13:00 Uhr
Öffentliche Führung
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
VERTRIEBEN - VERLOREN - VERTEILT. Drehscheibe Pöppendorf 1945-1951
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
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Wegen der großen Resonanz bieten wir noch in diesem Jahr zwei zusätzliche öffentliche Führungen durch die Ausstellung.

Das Pöppendorfer Lager
Im Waldhusener Forst, zwischen dem alten Bahnhof Kücknitz und dem Dorf Pöppendorf, befand sich nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges das größte Flüchtlingsdurchgangslager Norddeutschlands. Zwischen Ende 1945 und Anfang 1951 fanden hier mehr als eine halbe Millionen Vertriebene aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten Aufnahme. Errichtet wurde das Lager auf Anweisung der Britischen Militärregierung, die den Ort zunächst seit Juli 1945 als Entlassungslager für die fast 80.000 Wehrmachtangehörigen der deutschen Norwegen Armee eingerichtet hatten.

Die ersten Vertriebenen trafen im November des Jahres ein. Dieser stille Ort im Wald war damals eine Drehscheibe für die Verschiebung riesiger Menschenmengen aus Danzig, Königsberg oder Stettin in den gesamten norddeutschen Raum. 1946 wurden das ganze Jahr über durch das Lager täglich bis zu 3.000 Menschen durchgeschleust. Es war eine gewaltige logistische Leistung, diese Menschen aufzufangen, zu versorgen und an einen sicheren Bestimmungsort weiterzuleiten.

Im Frühjahr 1947 waren die Aufnahmekapazitäten in den Städten und Kreisen Schleswig-Holsteins erschöpft und die nun eintreffenden Flüchtlinge verblieben teilweise Wochen und Monate lang im Lager. Im Herbst des gleichen Jahres wurden hier schließlich im Rahmen der „Operation Oasis“ tausende jüdische Flüchtlinge der „Exodus“ untergebracht.

Das Lager wurde danach noch bis zum Sommer 1950 als Wohn- und Durchgangslager genutzt.

Im Frühjahr 1951 wurde das Lager schließlich aufgelöst und abgerissen.


Anmeldungen sind nicht erforderlich.


Ergänzend zu der Ausstellung hat der Verein für Lübecker Industrie und Arbeiterkultur e.V. eine Dokumentation in Buchform herausgegeben.
Zu beziehen für 10,00 EUR im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk.

Preis: Erwachsene: 7 / Kinder & Jugendliche 6-15 Jahre: 2 / 16-18 Jahre: 5 €
SO | 09.12.2018 | 11:00 - 13:00 Uhr
Workshop
"Bei uns blinkt es!" - Weihnachtssterne aus Kupfer
vorweihnachtlicher Familiensonntag für Kinder und Eltern
"Bei uns blinkt es!" - Weihnachtssterne aus Kupfer
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Das Metall Kupfer ist doch ein faszinierendes Material – man kann es schneiden, schleifen, biegen, hämmern.
In der vorweihnachtlichen Zeit werden kleine Kupfersterne hergestellt, die beim Kerzenschein schön blinken, am Weihnachtsbaum oder schon auf dem Adventskranz. Jeder Stern ist ein Unikat, den gibt es nicht noch einmal.

Kosten
1 Erwachsener und Kinder    13 €
2 Erwachsene und Kinder     20 €

SO | 23.12.2018 | 11:00 - 13:00 Uhr
Faulenzerkrippen mit weihnachtlichem Knabbern bei Kerzenschein und Geschichten
für jedes Alter
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Kurz vor dem Fest noch einmal gemütlich zusammensitzen, Kekse und Nüsse knabbern, dem flackernden Licht der Kerzen zuschauen und kleine Geschichten rund um Weihnachten hören.

Eine kleine Ausstellung von „Faulenzerkrippen“ kann betrachtet werden, bunte Krippen aus Papier und Pappe. Sie sind schnell aufzustellen und wunderschön anzusehen, um schließlich platzsparend nach den Feiertagen wieder in der Schublade zu verschwinden.

Ein geruhsames Ausklingen der Vorweihnachtszeit erhöht die Freude auf das kommende Fest. 


Kosten
1 Erwachsener und Kinder    13 €
2 Erwachsene und Kinder     20 €


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