• Ohne Mitarbeiter ist alles nichts! – 100 Jahre betriebliche Mitbestimmung in Lübeck 28.04.-25.06.2023

Lübecks Weg in die Moderne

 

Im Museumsradio , sprechen Museumsleiter Christian Rathmer und Joel Richardson von der TH Lübeck über Lübecks Neuerfindung als Großstadt von Moislingen bis zum Priwall. Spannend! 

 

Afrika und Lübeck - Eine Spurensuche

Die Völkerkundesammlung zu Gast im Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

Afrika und Lübeck verbindet eine mehr als 800jährige Geschichte. Die Ausstellung eröffnet mit dem Schwerpunkt Kolonialismus erstmalig ein bisher verdrängtes Kapitel unserer Stadtgeschichte. Es wird ein Bogen vom Sklavenhandel über die Industrialisierung und dem Boom von Kolonialwaren bis zum heutigen Fair Trade gespannt. Weiterhin soll es um die frühen Reisen, Aktivitäten und Eindrücke von Lübecker:innen in Afrika gehen.  

 Sonderausstellung Industrie und Alltag - damals und heute 

Videorundgang durch die Ausstellung

 

Das Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk lädt im Rahmen einer neuen Sonderausstellung mit dem Titel „Industrie und Alltag – damals und heute. Die Gemeinschaft der Lübecker Künstler zu Gast im Industriemuseum“ Besucher:innen dazu ein, Industriekultur einmal aus einer völlig anderen, künstlerischen Perspektive zu erleben. Mitglieder der Gemeinschaft der Lübecker Künstler haben sich im Vorfeld mit den Inhalten des Museums auseinandergesetzt und Werke explizit für die Ausstellung und das Industriemuseum angefertigt, die nun bis zum 17. April 2022 sehen sind. Die Ausstellung ist eine Kooperation des Industriemuseums mit der Gemeinschaft der Lübecker Künstler. Mehr dazu erfahren Sie in unseren Ausstellungsvideos.

 

 

Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk

Herrenwyk war bis in die 90er Jahre des 20. Jahrhunderts ein typischer Arbeiterstadtteil Lübecks. Das Ortsbild wurde vor allem durch das Hochofenwerk und die Flender Werft im benachbarten Siems geprägt. Im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes, am Rande der 1906/07 errichteten Werkssiedlung, entstand mit dem Industriemuseum Geschichtswerkstatt Herrenwyk ein für die Stadt einmaliges Museum. Es beschäftigt sich mit einem wichtigen Zeitabschnitt der Lübecker Geschichte.

Bis 25.06.2023
»OHNE MITARBEITENDE IST ALLES NICHTS!«
100 Jahre betriebliche Mitbestimmung in Lübeck
»OHNE MITARBEITENDE IST ALLES NICHTS!«
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Am Donnerstag, 27. April, eröffnet im Lübecker Industriemuseum Herrenwyk eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Ohne Mitarbeiter ist alles nichts! – 100 Jahre betriebliche Mitbestimmung in Lübeck“. Darin zeigt das Museum bis Sonntag, 25. Juni, schlaglichtartig die Geschichte der betrieblichen Mitbestimmung in der Hansestadt am Beispiel eines der ältesten und größten Lübecker Industriebetriebe, der Firma Dräger. Der Gesamtbetriebsrat Dräger, die IG Metall und die Historiker Neumann & Kamp aus München haben die Ausstellung zum 100jährigen Jubiläum des Betriebsverfassungsgesetzes gemeinsam konzipiert. Sie wurde am 16. November 2021, am 130. Geburtstag des Lübecker SPD-Politikers und Widerstandskämpfers Julius Leber, betriebsintern im Drägerwerk eröffnet und ist nun erstmals in der außerbetrieblichen Öffentlichkeit zu sehen. Zehn große Bild- und Texttafeln erzählen die deutsche betriebliche Mitbestimmungsgeschichte allgemein sowie die von Dräger im Speziellen.

 

Bereits anlässlich der ersten Sitzung des am 31. März 1920 bei Dräger gegründeten Betriebsrates wünschte sich Dr. Bernhard Dräger ein „erspriessliches Zusammenarbeiten, was nur im beiderseitigen Interesse und im Gesamtinteresse des Werkes liegen dürfte.“ Im Fokus stehen sowohl die großen Ereignisse als auch die kleinen Geschichten: von den Anfängen der Arbeiterausschüsse 1904 über das erste Betriebsrätegesetz 1920, der Zerschlagung jeglicher Mitbestimmung nach 1933 über den Neuanfang nach 1945 mit der Verabschiedung des neuen Betriebsverfassungsgesetzes 1952 bis hin zu den Strukturen und der alltäglichen Arbeit des Betriebsrates in der heutigen 

Virtueller Rundgang durch die Geschichtswerkstatt Industriemuseum Herrenwyk
 
Wir laden Sie zu einem virtuellen 360 Grad Rundgang durch die Daueraustellung im ehemaligen Werkskaufhaus des Hochofenwerkes in Herrenwyk ein. 

 

Hier gehts zum Rundgang

"Was von FLENDER übrig bleibt" - virtueller 3D-Rundgang

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Mit dieser Ausstellung hat der Kurator Rainer Wiedemann mit neuen Zeitzeugenberichten, Schiffsmodellen, Aufnahmen und Daten von noch heute auf den Weltmeeren herumfahrenden Flender-Schiffen und vielen anderen Dokumenten mehr dazu beigetragen, dass von dieser für Lübeck bedeutenden Werft noch lange etwas in den Köpfen der Lübecker Bürger und in den Archiven zur Industriegeschichte Lübecks hängen bleibt.

Seit dem 27.09.2020 ist die Sonderausstellung beendet.

Das Buch zur Ausstellung "Das, was von Flender übrig bleibt" von Rainer Wiedemann, ist für 10 Euro im Industriemuseum Herrenwyk, zu den üblichen Öffnungszeiten am Wochenende erhältlich.

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»Büroarbeit im Wandel der Zeit« im Video

Das Industriemuseum zeigt Ihnen, wie Büroarbeit früher ablief.

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Die Chemie-Laborantin

Helga Martens erläutert die Arbeitsweisen der Chemie-Laborantin.

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Heißes Eisen

Sehen Sie Felix und Moritz Irmscher beim Schmieden zu!